ACM Unternehmensgeschichte



1964
Vor fast 50 Jahren, als Claus Kühl, Vater der ACM-Mitgesellschafterin Hannelore Kühl-Minninger, auf dem Flugplatz Baden-Baden-Oos ein kleines Luftfahrtunternehmen mit Flugschule gründet, ist noch etwas zu spüren vom Geist der frühen Pioniere der Luftfahrt. Als es Claus Kühl gelingt, Vertragshändler von Cessna zu werden, wird das Angebot in Baden-Baden-Oos um einen luftfahrttechnischen Betrieb erweitert. Für Schulung, Vermietung an Privatpiloten und Taxiflüge innerhalb Deutschlands und Mitteleuropa steht bald eine Flotte von durchschnittlich 20 bis 25 kleinen ein- und zweimotorigen Flugzeugen zur Verfügung.

1990
Die Flugdienst Kühl GmbH beginnt mit einer weitreichenden Umstrukturierung. Der Betrieb der Flugschule wird eingestellt. Die Aktivitäten werden ausschließlich auf die Business Aviation mit Turboprop-Flugzeugen gerichtet, der Einsatzradius erweitert sich dadurch deutlich.

1992
Erstmals wird in diesem Jahr ein kleiner Business Jet in Betrieb genommen. Hannelore Kühl-Minninger und Thomas Minninger beantragen die Betriebslizenz unter der neu gegründeten ACM AIR CHARTER Minninger GmbH.

1993
Im April erhält ACM die Lizenz ("Air Operator Certificate") durch das Luftfahrt-Bundesamt, zur Durchführung von gewerblichen Flügen und startet, zunächst noch im Verbund mit Flugdienst Kühl, mit einer Cessna Citation V.

1997
Der Schritt zum ersten Midsize-Jet ist mit einer Citation VII bereits erfolgt. Der Firmensitz wird vom Flugplatz Baden-Oos zum internationalen Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden, der ehemaligen kanadischen Militärbasis Söllingen, verlegt. Dr. Andreas Schirmeisen tritt als Mitgesellschafter und Geschäftsführer in das Unternehmen ein. Hannelore Kühl-Minninger wird Anteilseignerin. Der Firmenname wird geändert in ACM AIR CHARTER Luftfahrtgesellschaft mbH.

1998
ACM erhält zusätzlich die Genehmigung für Instandhaltungsarbeiten an den Flugzeugen und baut mit der Maintenance-Abteilung ein weiteres Standbein auf. Die erste in Deutschland gewerblich zugelassene Challenger 604 geht bei ACM in Betrieb und öffnet den Markt im Bereich der Langstreckenflüge.

1999
Die ACM-Flotte wird um die erste in Europa zugelassene Citation X, den weltweit schnellsten Business Jet, erweitert. Der Geschäftsbereich ACM- Handling belebt sich mit der zunehmenden Frequentierung des Flughafens Baden-Airport.

2003
Ausbau und Modernisierung der ACM-Gebäude schaffen die Grundlagen für die kontinuierliche Erweiterung der Maintenance, des Handling-Bereiches und des personellen Bedarfs für den wachsenden Flugzeugpark.

2006
Die Erweiterung der ACM-Vorfeldfläche mit 7.000 Quadratmetern führt zu einer noch größeren Abstell-Kapazität und weiteren Komfort-Verbesserungen.

2007
ACM übernimmt erstmals die Halterschaft für ein Flugzeug der Marke Dassault und erweitert ihre Genehmigung für eine Falcon 2000EX EASy.

2008
Der erste Ultra-Langstrecken-Jet geht in Betrieb. Der Bombardier Global Express XRS ermöglicht nonstop Transatlantik-Flüge in beide Richtungen.

2009
Erwerb des zweiten Flugzeughangars am Baden-Airport.

2010
Erweiterung der Unternehmensgenehmigung für den Betrieb der ersten in Deutschland gewerblich zugelassenen Dassault Falcon 7X. Ein weiterer Ultra-Langstrecken-Jet der modernsten Cockpit-Generation.

2011
Ein zweiter Global Express XRS erweitert die Flotte auf 8 Flugzeuge.

2012
Der dritte Ultra-Langstrecken-Jet wird mit einem neuen Bombardier Global 6000 in die Flotte aufgenommen.

2014
Mit der Inbetriebnahme von zwei neuen Boeing BBJ2 Flugzeugen ist ACM AIR CHARTER jetzt auch in dem Segment der VIP-Airliner präsent.

Heute sorgen neben den aktiven Gesellschaftern mehr als 90 ACM-Mitarbeiter auf rund 12.000 qm Hallen-, Service- und Büroflächen tagtäglich für einen reibungslosen, professionellen Service in allen Bereichen der Business Aviation.